• 14Feb

    Versmold (OH). Mit viel Schwung und neuen Ideen startet die Interessengemeinschaft Einkaufsstadt Versmold (IGEV) in den Frühling. Beim ersten Info- und Meckerabend sind am Dienstag aber auch Probleme wie der Unrat in der Innenstadt thematisiert worden.

    Festgelegt hat die 75 Mitglieder zählende Kaufmannschaft inzwischen den Termin für die Premiere des »Moonlight-Shoppings«: Am Freitag, 4. April, werden zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt ihre Türen bis 22 Uhr öffnen. Die Veranstaltung soll unter dem Motto »Versmold macht Appetit auf den Frühling« stehen. »Die Planung für begleitende Aktionen läuft jetzt an«, sagt IGEV-Vorsitzender Mario Haberkamp.

    Auf Anregung von FDP-Ratsherr Heiner Kamp will die IGEV Gespräche über eine Zusammenarbeit mit den heimischen Gastronomen intensivieren, um für beide Seiten Positives zu bewegen. Ob schon zum »Moonlight-Shopping« eine entsprechende Kooperation erfolgt, ist aber fraglich. »Je mehr wir die Kräfte bündeln, desto besser sollte es aber für alle sein«, steht der IGEV-Vorsitzende der Idee aufgeschlossen gegenüber.

    Kurz vor der offiziellen Einführung steht zudem ein Einkaufsgutschein, der in allen IGEV-Geschäften einzulösen sein soll. »Hier sind letzte Fragen noch zu klären«, sagt Haberkamp. Noch im Februar soll derweil ein weiteres Projekt zum Abschluss gebracht werden: Wie berichtet plant die IGEV die Herausgabe eines Faltblattes, in dem die Öffnungszeiten aller Mitgliedsbetriebe samt Kontaktdaten aufgeführt sind. »Mit dem Heft können wir den Kunden Orientierung bieten.«

    Auch über die Zukunft des Einzelhandels-Standorts wurde gesprochen. Bürgermeister Thorsten Klute verwies auf die Beratung über die Auftragsvergabe für ein Einzelhandelsgutachten am kommenden Dienstag. Im Blickpunkt stand zudem das optische Erscheinungsbild der Innenstadt. So wurde eine einheitliche Bepflanzung der Beete ins Gespräch gebracht, um für einen Blickfang zu sorgen.

    Diskutiert wurde auch das Müll-Problem in der Innenstadt. Andreas Ernst beklagte als einer von vielen den Zustand rund um den Schweinebrunnen. Ein Thema, das Thorsten Klute aufgriff: »Wir haben uns ganz aktuell Gedanken gemacht. Größere Mülleimer scheinen keine Lösung zu sein, da die Erfahrung zeigt, dass noch mehr Hausmüll dort entsorgt wird.« Gestern kündigte Klute an, zu prüfen, ob die Stadtreinigung durch die Beschäftigung eines Langzeitarbeitslosen verstärkt wird, der auch am Wochenende im Einsatz sein soll.

    Westfalenblatt vom 14.02.2008

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