Kreis Gütersloh (WB). Die FPD des Kreises Gütersloh möchte mittelfristig ein Landtags- oder Bundestagsmandat in den Kreis holen. Das wurde während eines Arbeitsgesprächs in Düsseldorf deutlich, zu dem der neue FDP-Kreisvorstand vom FDP-Generalsekretär Christian Lindner eingeladen worden war.
Gegenstand des Gesprächskreises war das Interesse des FDP-Landesverbandes an den künftigen Strategien und Konzepten des neuen Vorstandes für den Kreisverband Gütersloh. Besonders im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen im Jahr 2009 konzentrierte sich das Gespräch auf die geplanten Ziele. »Profilierte Kandidaten stehen zur Verfügung,« machte Kreisvorsitzender Michael Böwingloh dem Generalsekretär am Anfang deutlich.
Die Vorstandsmitglieder um Michael Böwingloh, Heiner Kamp, Hubert Möller, Heinz Barlmeyer und Ernst Sebbel, machten deutlich, den Kreisverband Gütersloh in vielen seiner Aufgaben neu aufzustellen, zum Beispiel mit der Entwicklung eines durchgängigen, modernen und souveränen Erscheinungsbildes, das angenehm wahrgenommen wird, merkbar und wieder erkennbar ist, weiter über die Broschüren, Flyer, Einladungen, bis hin zu einem neuen Internet-Auftritt.
Darin einbezogen werden sollen die 13 Ortsverbände des Kreises - immer unter Berücksichtigung ihrer örtlichen Individualität - um damit kreis- und bezirksweit den Zusammenhalt der Partei darzustellen. Der Kreisverband werde auf Abfrage der Ortsverbände sozusagen als »Kommunikations-Service-Stelle«, Unterstützung und Beratung bieten. Folgen soll, so weiter der stellvertretenden Vorsitzenden Hubert Möller aus Rheda-Wiedenbrück, ein »Mitglieder-Informations-System«, durch das die kreisweiten FDP-Mitglieder als seine wichtigsten Meinungsbildner immer regelmäßig über aktuelle Informationen aus Kommune, Kreis, Land und Bund informiert werden.
Quelle: Westfalenblatt vom 18.03.2008

