• 13Jan

    Versmold (OH). Mit guten Umfragewerten für die Bundes-FDP im Rücken, gehen die Versmolder Liberalen voller Optimismus ins Super-Wahljahr. »Wenn sich die Prognosen bewahrheiten, hat unser Kandidat Heiner Kamp eine große Chance, in den Bundestag einzuziehen«, sagte Ortsverbands- und Fraktionschefin Ulrike Poetter beim traditionellen Grünkohlessen rund um den Dreikönigstag.

    55 Gäste, darunter Bundestagsabgeordneter Carl-Ludwig Thiele aus Osnabrück und Bezirkschefin Gudrun Kopp, stimmten sich am Freitagabend im Altstadthotel auf das wichtige Wahljahr ein. Die wesentlichen Vorbereitungen für die Kommunalwahl am 7. Juni wird die Versmolder FDP in dieser Woche treffen. Bei einer Vorstandssitzung sollen die Wahlkreiskandidaten benannt werden. »Wir sind gut aufgestellt und gehen mit der Zuversicht in die nächste Wahl, dass die Bürger unsere Arbeit honorieren werden«, sagte Poetter.

    Beispielhaft für das Engagement der Versmolder FDP führte sie den Informationsbesuch wenige Tage zuvor in Bohmte an. Wie am Samstag berichtet, hatte sich eine Delegation der Liberalen das »Shared Space«-Verkehrskonzept vor Ort angeschaut, das Einzelhandelsgutachter Peter Berger für Versmold ins Gespräch gebracht hatte.»Wir haben uns schon ein Bild gemacht, während andere über eine Fahrt erst noch nachdenken müssen.« Den Bezirksverband OWL bezeichnete dessen Vorsitzende Gudrun Kopp als »liberale Hochburg«.

    Die positive Mitgliederentwicklung habe die Zahl der organisierten FDP-Anhänger in der Region auf über 2200 ansteigen lassen und den Verband zum zweitstärksten in ganz NRW gemacht. Als energiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion nahm Kopp auch Stellung zum Gas-Streit. »Der ist mit der Wiederaufnahme der Lieferung durch Gazprom nicht beendet, die Verhandlungen um Preise und Durchleitungsgebühren sind nicht abgeschlossen«, sagte Kopp. »Wir haben die Abhängigkeit in den vergangenen Tagen gespürt und die Kunden werden sie wieder spüren, wenn die Durchleitungsgebühren steigen, womit zu rechnen ist.« Es sei dringend notwendig, eine dauerhafte Energiepolitik zu betreiben und einen Energieminister zu berufen. »Denn Energie ist für unser Land eine Lebensader.« Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz müssten dauerhaft sichergestellt sein.

    Über die Finanzkrise, deren Hintergründe und Folgen sprach Carl-Ludwig Thiele. Der finanzpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion bezeichnete eine »deutliche Entlastung der Bürger als bestes Konjunkturprogramm«. Empfänger von kleinen, vor allem aber von mittleren Einkommen müssten spürbar mehr Geld im Portemonnaie haben. In den vergangenen zehn Jahren, in denen die FDP im Bund nicht mitregierte, seien fünf Millionen Menschen aus der Mittelschicht gerutscht. Diesem Trend werde die FDP als Regierungspartei entschieden begegnen, sagte Thiele.

    Artikel vom 13.01.2009

One Response

WP_Cloudy
  • Money Chris Says:

    An sich n cooler post, aber kannst beim nächsten mal n bisschen detailierter sein?

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