• 24Mrz

    Versmold (OH). Die bevorstehenden Wahlkampfwochen waren bestimmendes Thema beim Ortsparteitag der FDP. Dabei haben die Liberalen mit Spitzenkandidat Heiner Kamp und Ortsverbands- und Fraktionschefin Ulrike Poetter jetzt auch einen Punkt endgültig geklärt: »In der Bürgermeisterfrage sprechen wir keine Wahlempfehlung aus.«

    »Wir halten es für anmaßend, eine Empfehlung abzugeben. Die Wähler sind mündige Bürger, die selbst entscheiden können«, sagt Ulrike Poetter über das einstimmige Votum. Gleichwohl freue sie sich natürlich über jeden, der sein Kreuz bei den Wahlkreis-Kandidaten der FDP macht. So richtete sich beim Ortsparteitag im Altstadthotel auch das Hauptaugenmerk auf den Urnengang, der entweder am 30. August oder parallel zur Bundestagswahl am 27. September ansteht. »Wir haben unsere Kandidaten mit aktuellen Informationen aus dem politischen Tagesgeschäft versorgt.«

    Dazu zählte nach einer bewegten Sitzungswoche auch die Zukunft der medizinischen Versorgung im Krankenhaus-Gebäude, das wie berichtet zum Teil an einen privaten Investor veräußert werden soll. »Die künftige Nutzung betrifft eine medizinische Nische, die größer wird und zukunftsfähig ist«, bewertet Ulrike Poetter die Pläne zur Einrichtung einer stationären Altersmedizin positiv.

    Für die heißen Wahlkampf-Wochen haben die Liberalen derweil die organisatorischen Fragen geklärt, sich Plätze für Infostände gesichert und Veranstaltungstermine festgelegt. »Im August und September besteht für uns Präsenzpflicht«, sagt Ulrike Poetter.

    Quelle: Westfalenblatt vom 24.03.2009

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