• 01Feb

    Neujahrsempfang der Liberalen im Restaurant Rossini

    Halle (el). Das aus FDP-Sicht herausragende Wahljahr 2009 ist beim gestrigen Neujahrsempfang der Liberalen im Restaurant Rossini das Gesprächsthema Nummer eins gewesen. Wegen großer Nachfrage lud der Kreisverband nach vier Jahren wieder einmal zu einem Treffen ein.
    Als einer der letzten Kreisverbände nutzten auch die Gütersloher nun die Möglichkeit, sich auf das Jahr 2010 einzustimmen. Schließlich habe sich gerade im vergangenen Jahr vieles für die FDP verändert, meinte der Haller Ortsverbandsvorsitzende Michael Bunkenburg: »Und zwar meistens zum Positiven« . Eine Tendenz, die es zu halten gilt, waren sich gestern alle Gastredner einig.


    Thomas Seidenberg, Bielefelds FDP-Kreisvorsitzender und Landtagskandidat im hiesigen Nordkreis, sagte: »Eigentlich haben wir nach dem Superwahljahr ja nie mit dem Wahlkampf aufgehört. Und auch die Landtagswahlen im Mai werden kein Spaziergang.« Vieles, was die FDP geleistet habe, sei den meisten Wählern jedoch nicht bewusst. Als Beispiele nannte Seidenberg den Ausstieg aus der subventionierten Kohlepolitik und die Konsolidierung des NRW-Landeshaushaltes.
    Auch wegen solcher Erfolge gelte es, sich jetzt nicht verunsichern zu lassen, sondern »den Kurs beizubehalten«, meinte die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Gisela Piltz. Aus Sicht der FDP gebe es dabei nicht die Möglichkeit, »in die Krise hinein zu sparen.« Erst müssten Arbeitsplätze geschaffen werde, auch wenn das Geld koste.
    Schließlich lohnten sich Investitionen in der Regel, erklärte auch der Gütersloher FDP-Kreisvorsitzende Michael Böwingloh am Beispiel Bildung: »Wir haben mehr als 8100 Lehrerstellen geschaffen.« Dies werde sich in der nächsten Pisa-Studie sicher niederschlagen.
    »Und der Einfluss der FDP wächst«, merkte Heiner Kamp an, als er zum zumgemütlichen Teil überleitete: »Wir sind in Berlin angekommen.« Gemeint hatte der Bundestagsabgeordnete aus Versmold den Umzug in sein neues Büro in der Bundeshauptstadt.

    Artikel vom 01.02.2010

    Westfalen-Blatt

    Den Originalartikel finden sie hier.

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