• 22Feb

    Kreisparteitag der FDP in Herzebrock-Clarholz

    Von Frank Bollkämper
    Kreis Gütersloh (WB). »Guido Westerwelle hat mit seinen Äußerungen zu Hartz IV den Anstoß zu einer wichtigen Debatte gegeben. Welche bürgerliche Partei sollte diese Debatte denn anstoßen, es ist doch unser Job,« hieß es am Samstagmorgen auf dem FDP-Kreisparteitag in der Gaststätte Schlüter in Herzebrock-Clarholz.

    »Die steigenden Mitgliederzahlen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind«, teilte der FDP-Kreisvorsitzende Michael Böwingloh den Delegierten mit. Innerhalb von zwei Jahren seien 121 neue Mitglieder gewonnen worden. Insgesamt zähle die FDP im Kreis jetzt 372 Mitgliedern. Bis 2012 will die Partei die 500er-Marke erreichen.


    Ehrenvorsitzender Dr. Paul Gehring sprach dem Kreisvorstand seine Hochachtung in Sachen Mitgliederwerbung aus. Nach den politischen Rechenschaftsberichten stellte Kreisschatzmeister Ernst Sebbel aus Rheda-Wiedenbrück die finanzielle Lage der FDP dar: »Trotz der drei Wahlen im vergangenen Jahr stehen wir wirtschaftlich und finanziell gut da.« Der Wahlkampf zur Kommunal- und Kreistagswahl habe die Liberalen 17 974 Euro gekostet. Die Bundestagswahl und die Europawahl schlugen mit 7000 Euro zu Buche. Bei den Wahlen des Kreisvorstandes wurde der Verler Michael Böwingloh mit 76 Ja-Stimmen von 79 Delegierten wieder gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden der Bundestagsabgeordnete Heiner Kamp (Versmold) und Dirk Stockamp (Gütersloh) gewählt. Großes Vertrauen setzten die Mitglieder auch in ihren Schatzmeister Ernst Sebbel, er wurde einstimmig wieder gewählt. Zum neuen Schriftführer wählte die Versammlung den Versmolder Jan Droste.
    Als Kandidaten zur Landtagswahl 2010 am 9. Mai schickt die FDP Thorsten Ruppel ins Rennen. Der 43-jährige aus Schloß-Holte-Stukenbrock vertritt das Motto »Nicht über sondern mit Hartz IV Empfängern reden«. »Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir die Menschen wieder in Arbeit bringen«, fügte Ruppel hinzu.

    Artikel vom 22.02.2010

    Westfalen-Blatt

    Den Originalartikel finden Sie hier.

    Lesen Sie hierzu auch den Artikel aus “Die Glocke”.

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