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    Amerikaner Taylor Dutton mit Parlamentarischem Patenschaftsprogramm in Versmold

    Versmold (spk). Ein Amerikaner, der Kaiserschmarren mag, gut Deutsch spricht, Fußball spielt und sich für deutsche Geschichte interessiert, da kann sich der Zuhörer ein staunendes Stirnrunzeln kaum verkneifen. Aber für Tayler Dutten aus Georgia ist alles zusammen das Normalste auf der Welt. Bereits seit August hält  ich der Austauschschüler in Deutschland auf, aber erst im letzten Monat zog er bei Annelore und Reinhard Pohl in Versmold ein. Im Kreis seiner Gastfamilie sowie des Bundestagsabgeordneten Heiner Kamp und Petra  Froböse von der Schüleraustauschorganisation Experimente plaudert der 16-Jährige ein wenig über sich. „Ich wollte immer schon nach Deutschland, weil meine Geschwister 1997 und 2000 auch schon hier waren und  viel davon erzählt haben“, sagt Tayler.

    Im Juli werden ihn seine Schwester und sein Bruder gemeinsam mit den Eltern abholen. „Wir reisen dann noch zwei Wochen durch Deutschland und besuchen die frühere Gastfamilie meiner Schwester in Stuttgart“, erzählt Tayler. Aber bis dahin hat er noch Zeit, die Fleischstadt, ihre  Menschen und die Umgebung kennenzulernen. „Die Stadt ist sehr schön und die Kirmes hat viel Spaß  emacht“, sagt der 16-Jährige.  Bei einer Stadtführung mit Lara Sieckendiek konnte er sich bereits ein Bild von  einem Heimatort auf Zeit machen. In Deutschland heimisch fühlt sich Tayler erst seit Februar, als er von seiner ersten Gastfamilie in Scherfede zu Familie Pohl wechselte. Der Versmolder Bundestagsabgeordnete HeinerKamphat die Patenschaft für den jungen Amerikaner übernommen. „Das Parlamentarische  atenschafts- Programm (PPP) wurde an mich herangetragen, und ich habe die Patenschaft gerne  übernommen“,  sagt Kamp und erklärt, dass er damit in erster Linie als Ansprechpartner bei Problemen  ungiert. Einen Fußballverein sucht sich der junge Mann aber ganz alleine. „Zu Hause spiele ich in der  ighschool- Mannschaft“, sagt Tayler. Während seines Aufenthalts in Versmold besucht er die zehnte Klasse des CJD-Gymnasiums. Sein Lieblingsfach ist Geschichte, besonders interessiert ihn die deutsche Historie.  Ich kann auch etwas Gitarre spielen, vielleicht spielen wir einmal zusammen“, sagt der junge Amerikaner und schaut zu seinem Gastbruder Nathanael, der ausgezeichnet Querflöte spielt. Ammeisten begeistert hat Tayler
    jedoch der Schnee. „Zu Hause gibt es wenig, hier konnten wir schon ein Iglu bauen“, sagt er im besten  eutsch und beweist damit noch ein Talent. Denn vor seiner Abreise hatte er die fremde Sprache nur ein Jahr  lang in der Schule gelernt.

    Haller Kreisblatt vom 10.03.2010

    Den Originalartikel finden Sie hier.

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