• 15Mrz

    25. Februar 1970: Herbert Potthoff gründet den Ortsverband bei Schlotte

    Versmold (ks). Sie haben viel bewirkt, ihren Platz im Stadtrat erkämpft und gehören zum festen Bestandteil der Parteienlandschaft. Doch das war nicht immer so. Anlässlich ihres Jubiläums blickt die Versmolder FDP auf 40 Jahre zurück.

    Am 25. Februar 1970 trafen sich liberale Politiker zum ersten Mal. Damals gab es zwar schon in den einzelnen Ortsteilen organisierte Verbände, doch noch keine Gemeinschaft. Im Gasthof Schlotte, heute das Altstadthotel, kamen interessierte Bürger zusammen, um sich zum Ortsverband Versmold zusammenzuschließen.

    Herbert Potthoff leitete als Vorsitzender den Verband bis 1976. Damals war er in Peckeloh engagiert, sorgte jedoch mit seinem Einsatz dafür, dass aus den einzelnen Gruppierungen in den Ortsteilen der heutige Ortsverband wurde. Abgelöst wurde Herbert Potthoff 1976 von Harry Kürbitz, der für die nächsten vier Jahre den Verband leitete. Die nächsten zwei Amtsperioden führten Dieter Lohmann und Eike Korthäuer die Partei, bis Lohmann 1990 erneut für eine Periode Vorsitzender wurde, und 1994 von Dieter Loy abgelöst wurde. Seit 1998 hat nun Ulrike Poetter das Amt als Ortsverbandsvorsitzende inne.
    Zu Gründerzeiten des Ortsverbands gab es den Kreisverband Gütersloh noch nicht, nur die Kreisverbände Halle und Rheda-Wiedenbrück. Nach der Fusion 1972 wurde Hans Witte neuer Vorsitzender.
    Zur ersten Kommunalwahl kandidierte die Versmolder FDP 1973 - und das direkt mit Erfolg. Unter dem Slogan »Vernunft tut auch im Rathaus gut« bekam sie 11,48 Prozent und somit drei Sitze. Bruno Schneider, Volkmar Menzefricke und Dieter Lohmann zogen in den Rat. Zur Wahl fünf Jahre später kandidierte die FDP erneut und bekam mit 10,13 Prozent vier Sitze im Rat. Volkmar Menzefricke, Bruno Schneider, Ewald Rolf und Inge Neuhäuser vertraten die Interessen der Bürger.
    Nachdem 1989 noch Dieter Loy zum Ratsteam zählte, kam in der darauf folgenden Periode der Tiefpunkt der Versmolder FDP. Denn bei Kommunalwahl schaffte sie es mit 4,99 Prozent nicht, erneut in den Rat zu kommen. »Das war eine schwierige Zeit für uns«, erinnert sich Ulrike Poetter. »Denn ohne einen Sitz im Rat fehlte uns jegliche Anbindung an die Politik, und das über fünf Jahre.« Doch die darauf folgende »One-woman-Show« absolvierte sie mit Bravour, als die FDP 1999 mit 5,2 Prozent einen Sitz zurückeroberte. Seitdem ging es mit der FDP wieder bergauf: 2004 folgten Heiner Kamp und Arne Bartkowiak in den Rat, nach der vergangenen Kommunalwahl erweiterten Jochen Sander und Henry Lohmann das Team. »Die FDP ist wie eine Wellenbewegung und wir sind auf dem Weg bergauf«, freut sich Poetter über die positive Entwicklung.

    Artikel vom 15.03.2010

    Der Originalartikel finden Sie hier.

Kommentieren Sie diesen Eintrag

Hinweis: Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung moderiert. Es kann also zu einer Verzögerung bei der Anzeige Ihres Kommentars kommen.