• 11Jun

    VHS hat alle Altersgruppen im Blick

    Gütersloh (gpr). Im Bundestag ist Heiner Kamp (FDP) als Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung mit bildungspolitischen Fragestellungen befasst. Jetzt traf sich der heimische Abgeordnete mit VHS-Leiterin Dr. Birgit Osterwald und Bürgermeisterin Maria Unger zum Thema Bildung in Gütersloh.

    »Bildung ist das Zukunftsthema für unsere Gesellschaft, und nicht umsonst ist die Verwirklichung der Bildungsrepublik Deutschland das Kernanliegen der Koalition von FDP und Union im Bund«, betonte der FDP-Wahlkreisabgeordnete Heiner Kamp. Er war positiv überrascht, dass die Gütersloher VHS entgegen dem bundesweiten Trend ihre jährliche Teilnehmerzahl innerhalb der vergangenen zehn Jahre auf 12 000 verdoppeln konnte. »Unsere Volkshochschule macht eine hervorragende Arbeit«, lobte Bürgermeisterin Unger das Konzept der ganzheitlichen Bildung.

    Hier gehe es nicht nur darum, Bildung zu konsumieren, sondern auch mit Kontakt zu anderen den Horizont zu erweitern, pflichtete Dr. Osterwald bei.In sechs übergreifenden Themengebieten richtet sich das Angebot der VHS an alle Altersgruppen, so gibt es neben den bekannten Kursen eine Universität für Kinder und auch eine Seniorenuni mit dem so genannten »Studium generale« in Fächern wie Geschichte, Philosophie und Kunst ist in Planung. Über ein gutes Netzwerk steht die VHS im Kontakt mit Bildungsträgern und Unternehmen vor Ort. Das wirkt sich positiv auf die Beratungsmöglichkeiten für die Bildungsprämie und den Bildungsscheck aus - seit Oktober 2009 berät die VHS unabhängig.
    »90 Personen haben sich bisher von uns über diese Fördermöglichkeiten beraten lassen«, berichtete Günter Beine von der VHS. Besonders seitdem die Fördersumme der Bildungsprämie Anfang 2010 auf maximal 500 Euro pro Jahr angehoben wurde, sei die Nachfrage gestiegen, erläuterte er Heiner Kamp. »Das ist ein Erfolg und bestätigt uns in unserer Entscheidung. Gleichwohl wünsche ich mir, dass noch mehr Menschen von diesem hilfreichen Angebot Gebrauch machen«, betonte der FDP-Politiker. Momentan gingen mehr als 70 Prozent der Prämien an Frauen im Alter von 30 bis 50 Jahren, sagte Beine. Besonders Fortbildungszuschüsse im Gesundheitssektor seien gefragt. Die gewünschten Kurse müssten den Kriterien für eine finanzielle Förderung entsprechen. Nähere Informationen zur Förderung durch Bildungsprämie oder Bildungsscheck bei Günter Beine, Tel. 0 52 41/82 20 41.

    Artikel vom 11.06.2010, Westfalen-Blatt

    Der Originalartikel finden Sie hier.

Kommentieren Sie diesen Eintrag

Hinweis: Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung moderiert. Es kann also zu einer Verzögerung bei der Anzeige Ihres Kommentars kommen.