• 18Jun

    Heiner Kamp, MdB

    BERLIN. Zu der Forderung des Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks Otto KENTZLER nach höheren Bildungsausgaben erklärt der Berichterstatter für Berufliche Bildung der FDP im Deutschen Bundestag Heiner KAMP:

    Handwerkspräsident Kentzler liegt mit seinen Forderungen auf einer Linie mit der FDP-Bundestagsfraktion. Wir sind mit dem Handwerk vollkommen einig, dass wir in Zukunft alle Potenziale ausschöpfen müssen, um einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

    Durch die Verweigerungshaltung der Länder werden die Zweifel am Bildungsföderalismus angefacht. Wer Verantwortung reklamiert muss diese auch wahrnehmen - in letzter Konsequenz bedeutet dies, dass wenn sich die Länder nicht bewegen, der Bund gezwungen sein wird, Kompetenzen an sich zu ziehen.

    Demographischer Wandel, sinkende Schulabgängerzahlen und eine steigende Hochschulübergangsquote führen bereits heute zu einem Mangel an Bewerbern um Ausbildungsplätze. Dieser Trend wird durch die neuesten Bildungsberichte bestätigt. Die Koalitionsfraktionen haben mit zusätzlichen 12 Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode ein klares Bekenntnis abgegeben. Mit den Bildungsketten und lokalen Bildungsbündnissen stellen wir die Weichen für mehr Bildungsgerechtigkeit in unserem Land.

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