GÜTERSLOH. Zu der von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle angestoßenen Debatte über die Rentengarantie äußern sich der Bundestagsabgeordnete und stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Heiner KAMP MdB und der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Paul PODKOCKI:
„Die Rentengarantie ist von der schwarz-roten Bundesregierung auf dem Höhepunkt der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise eingeführt worden. Direkt vor den Wahlen zum 17. Deutschen Bundestag wollte die Vorgängerregierung den Rentnerinnen und Rentnern keine Rentenkürzung zumuten. Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Erholung ist nun der richtige Zeitpunkt, zur ordnungspolitischen Normalität zurückzukehren und die Rentengarantie aufzuheben. Der Zuspruch aus Wissenschaft, Wirtschaft und Teilen der Union hierfür ist ermutigend und erfreulich”, fasst Heiner Kamp zusammen.
„Die Rentengarantie ist sozial ungerecht”, betont der Juli-Kreisvorsitzende Paul Podkocki. „Niemand möchte die Lebensleistung der älteren Generation schmälern. Die Rentengarantie belastet jedoch einseitig eine Generation, nämlich diejenigen, die aktuell Beiträge und Abgaben zahlen. Diese tragen durch unser umlagefinanziertes System allein die Kosten für die stabilen Renten und müssen in der Krise gleichzeitig mit steigenden Beiträgen und weniger Geld auskommen.”
„Der demographische Wandel stellt unsere Gesellschaft vor enorme Aufgaben. In Zukunft werden immer weniger Jüngere für immer mehr Ältere sorgen müssen. Es gilt nun, unsere sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest zu machen und gemeinsam zu einer Lösung zu kommen”, betont Heiner Kamp. „Dazu gehört selbstverständlich, dass nicht nur eine Generation allein die Last trägt, sondern dass sie fair von allen geschultert wird. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für diese Debatte, die ruhig, unaufgeregt und an der Sache orientiert geführt werden sollte.”








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