• 27Sep

    FDP-Bundestagsfraktion

    FDP-Bundestagsfraktion

    BERLIN. Der Deutsche Bundestag verabschiedet in dieser Woche das Anerkennungsgesetz (Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen). Dazu erklärt der zuständige Berichterstatter und Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Heiner KAMP:

    Das Anerkennungsgesetz wird helfen, den Fachkräftemangel zu lindern und Integration zu erleichtern. Wir setzen damit um, woran sich die Große Koalition die Zähne ausgebissen hat.

    Deutschland fehlt es an Fachkräften. Dabei gibt es in unserem Land zahlreiche Zugewanderte, die sich Abschlüsse im Ausland erarbeitet haben, diese hierzulande jedoch nicht anerkannt bekommen. Dabei werden häufig Arbeitskräfte mit gerade diesen Kompetenzen händeringend gesucht. Diesen Schatz heben wir mit dem Anerkennungsgesetz. Wir zeigen unsere Anerkennung für Bildungsleistungen im Ausland. Das erleichtert und fördert Integration. Gleichzeitig sichert das Gesetz das hohe Niveau der Ausbildung in Deutschland. Abschlüsse gibt es nach wie vor nicht zum Nulltarif.

    Mit dem Anerkennungsgesetz heißen wir Hochqualifizierte, die nach Deutschland kommen wollen, willkommen. Die demographische Entwicklung wird den in einigen Branchen bereits herrschenden Fachkräftemangel weiter verschärfen. Wir müssen attraktiver werden für qualifizierte Zuwanderung. Das Anerkennungsgesetz kann ein Beitrag für eine gesteuerte Zuwanderung nach einem Punktesystem sein.

    Gern können Sie die Pressemitteilung hier als pdf-Datei runterladen.

  • 23Sep

    Liebe Mitglieder und Freunde der FDP OWL,

    derzeit diskutieren wir intensiv über die Zukunft Europas und unserer gemeinsamen europäischen Währung. Einige Mitglieder unseres Bezirksverbandes werben für einen Mitgliederentscheid, der sich gegen weitere Rettungsmaßnahmen für überschuldete Mitgliedstaaten der Euro-Gruppe wendet. Ich werde diesen Mitgliederentscheid nicht unterstützen und will Ihnen in diesem Schreiben begründen, warum.

    Europa befindet sich in einer schweren Krise. Viele Bürger in Deutschland und auch mich besorgt das Gewicht der Probleme und deren Komplexität. Einfache Antworten und Lösungen sind nicht in greifbarer Nähe. Die Krise betrifft Deutschland zudem außergewöhnlich stark: Zum einen sind wir als Exportweltmeister auf einen funktionierenden EU-Markt angewiesen. Zum anderen brauchen wir die politische Stabilität der EU, um unsere außen- und innenpolitischen Interessen wahrnehmen zu können. Die Liberalen sind sich dieser Bedeutung Europas für Deutschland immer bewusst gewesen. Nun sind wir in der Regierungsverantwortung und haben die Chance deutsche Politik zu beeinflussen. Diese Chance haben wir wahrgenommen und wollen es auch weiterhin tun. Ohne uns hätten wir heute Eurobonds. Dieses Beispiel zeigt, dass es sich lohnt, den schwierigen Weg zu gehen, der noch vor uns liegt. Die Frage ist, wie dieser Weg aussieht. Das müssen wir diskutieren.

    Eine Beteiligung der Parteibasis halte ich deshalb für sinnvoll und richtig. Der vorgelegte Mitgliederentscheid benennt allerdings ausschließlich, was nicht möglich sein soll, blendet Risiken aus und beschreibt in keiner Weise, wo der europäische Weg hinführen soll. Das ist in der jetzigen Situation gefährlich. Ich möchte zwei Punkte herausgreifen.

    Mich beunruhigt die Leichtfertigkeit, mit der der Mitgliederentscheid eine Insolvenz von Banken in Kauf nimmt. Die Folgen einer Pleiten-Kettenreaktion sind nicht abzusehen. Weder für die europäischen Staaten noch für den einzelnen Sparer. Sicher ist: Zinsen werden steigen. Das heißt für alle jetzt schon stark verschuldeten Länder, dass die Zinslast drückender wird. Selbst wenn man die Katastrophe einer Staatspleite ausschließt, so werden die europäischen Staaten in ihrer Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt. Eine Rezession ist die direkte Folge. Und das betrifft uns als Exportweltmeister. Zweitens: Wer garantiert für die Spareinlagen jedes Einzelnen bei einer Bankenpleite? Nach Schäffler soll das der deutsche Staat sein. Ist das wirklich die Lösung? Soll der Staat für Spareinlagen in unkalkulierbarer Höhe gerade stehen können? Dieses Risiko kann und will ich als Politiker nicht verantworten. Selbst Deutschland würde in diesem Fall in die Knie gezwungen werden. Ich verstehe, dass das Vertrauen in Griechenland gering ist. Wir dürfen das aber nicht zum Anlass nehmen, uns selbst größten und unberechenbaren Risiken auszusetzen. Es ist kein Wirtschafts-Planspiel, bei dem wir ausprobieren können, wie welche Maßnahme wirkt.

    Der Stabilitätsmechanismus für Europa kann eine Chance sein. Allerdings sehe ich die Unbefristetheit dieser Einrichtung kritisch. Wenn er aber richtig konstruiert wird – und unser Landesverband wie auch die FDP-Bundestagsfraktion haben klare Leitplanken formuliert – kann er ein Garant für einen stabilen Euro werden. Er gibt uns insbesondere auch Zeit zu überlegen, wie wir eine mögliche Staatspleite geordnet ablaufen lassen können, ohne dass das Risiko eines Dominoeffekts zu groß ist. Rot-Grün hat den Stabilitäts- und Wachstumspakt aufgeweicht. Der Stabilitätsmechanismus kann unsere Chance sein, diese Fehlentwicklung zu korrigieren. Als Liberale sollten wir uns für pragmatische Lösungen einsetzen und nicht alles auf eine Karte setzen, in der Hoffnung, es möge schon gut gehen. Einfache Antworten sind verlockend. Wir aber müssen Verantwortung in der Regierung übernehmen statt uns alle Handlungsoptionen aus der Hand schlagen zu lassen.

    Der Landeshauptausschuss der FDP Nordrhein-Westfalen hat am Samstag mit überwältigender Mehrheit entschieden, den vorgelegten Mitgliederentscheid nicht zu unterstützen. Von 134 anwesenden Delegierten haben sich bei zwei Enthaltungen 15 Delegierte für eine Unterstützung des Mitgliederentscheids ausgesprochen. Den vom Landeshauptausschuss beschlossenen Antrag halte ich für gut und zielführend. Darin wird fest umrissen, was wir Liberale wollen: Eine Stabilitätsunion für Europa, verfassungsrechtliche Schuldenbremsen in den Ländern der Eurozone mit einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und ein Insolvenzrecht für Staaten. Eurobonds werden abgelehnt, denn Eurobonds setzen falsche Anreize: sie ermutigen unsolide wirtschaftende Staaten geradezu, auf dem falschen Kurs zu bleiben anstatt umzusteuern.

    Liebe Mitglieder und Freunde der FDP OWL, lassen Sie uns zu diesem Thema im Gespräch bleiben. Selten haben wir die Gelegenheit, mit unserem Denken und Handeln die große Politik zu gestalten. Diese Chance dürfen wir nicht verpassen.

    Mit freundlichen liberalen Grüßen

    Ihr Heiner Kamp

    Laden Sie sich den Brief hier als pdf-Datei runter.

  • 19Sep
    FDP-Bundestagsfraktion

    FDP-Bundestagsfraktion

    BERLIN. Ende August sind rund 50.000 betriebliche Ausbildungsstellen mehr als im Vorjahr gemeldet worden. Dazu erklärt der der Berichterstatter für berufliche Qualifizierung und Obmann der FDP-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Heiner KAMP:

    Selten hatten Jugendliche eine bessere Chance, ihren Wunsch-Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht und bieten zusätzlich 50.000 Lehrstellen an. Jetzt beginnt für die Ausbildungsbetriebe die Fleißarbeit, auch die richtigen Bewerber für die Stellen zu finden. Die Unternehmen müssen angesichts des Bewerbermangels frühzeitig und verstärkt um Auszubildende werben. Auch für leistungsstarke Jugendliche kann die duale Ausbildung der Start in ein erfolgreiches Berufsleben sein. Das ist noch zu wenigen bewusst.

    Die christlich-liberale Koalition hat gute Instrumente entwickelt, um den Übergang zwischen Schule und Ausbildung zu erleichtern. Mit den Bildungsketten unterstützen wir leistungsschwächere Jugendliche gezielt auf dem Weg in die Ausbildung. Hier wird auch in Zukunft ein Schwerpunkt unserer Anstrengungen liegen. Zugleich dürfen wir eine frühzeitige Berufsorientierung nicht vernachlässigen. Kooperationen zwischen einzelnen Unternehmen und Schulen können hier sinnvoll sein. Die Ausbildungsbetriebe müssen in Anbetracht der veränderten Situation am Ausbildungsmarkt ihre Personalplanung langfristiger ausrichten.

    Die Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Dateiformat herunterladen.

  • 15Sep

    Am 15.09.2011 besuchte der Bundestagsabgeordnete Heiner Kamp das Oberstufen-Kolleg an der Universität Bielefeld. Angeregt durch die Verleihung des Deutschen Schulpreises 2010 an das Oberstufen-Kolleg interessierte sich der FDP-Politiker für die Lernformen und Leistungen der Versuchsschule. Schon beim Rundgang mit Leitungsmitgliedern des Oberstufen-Kollegs fielen Heiner Kamp die Offenheit des Gebäudes und die dadurch ermöglichten offenen Lernformen auf. Beeindruckt zeigte er sich von den vielen kleinen, selbständig arbeitenden Lerngruppen und den Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den Lehrenden.

    Aber auch an der besonderen Struktur, in der das Oberstufen-Kolleg als Versuchsschule des Landes NRW mit der Wissenschaftliche Einrichtung kooperiert, zeigte sich Heiner Kamp sehr interessiert, weil innerhalb dieser Struktur Lehrende und Erziehungswissenschaftler gemeinsam in solchen Projekten arbeiten, in denen Lösungsalternativen für aktuelle Probleme des Lehrens und Lernens in der gymnasialen Oberstufe entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Dass dabei aktuelle Diskurse in Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik aufgegriffen und bearbeitet werden, dokumentierte der Ergebnisbericht des Peer-Review-Verfahrens, der dem FDP-Politiker überreicht wurde. Bei diesem Besuch waren aber weniger die Ergebnisse dieser umfassenden Evaluation des Oberstufen-Kollegs Thema des Gesprächs, vielmehr wollte Heiner Kamp die Sicht der Kollegiatinnen und Kollegiaten auf ihre Schule kennenlernen. Als die Kollegiatin Sylvia Cakar erzählt, dass ihre Freundinnen und Freunde von anderen Schulen neidvoll auf ihre Geschichte aus dem Oberstufen-Kolleg reagieren, fragt der FDP-Politiker, wie denn die regionale Bildungslandschaft von dieser Erfolgsgeschichte profitieren könne, und sprach damit einen wichtigen Punkt an. Denn auch wenn einzelne Projekte aus dem Oberstufen-Kolleg bereits jetzt mit Schulen aus der Region kooperieren und sich an der Lehrerausbildung in der benachbarten Universität beteiligen, besteht eine zentrale Entwicklungsaufgabe des Oberstufen-Kollegs darin, diesen Transfergedanken weiter zu verfolgen. Dies stehe auch in den Empfehlungen des überreichten Gutachtens.

  • 12Sep

    Am 12./13. November kommt die FDP zu einem außerordentlichen Bundesparteitag in Frankfurt am Main zusammen. Dort wollen wir den Antrag “Für die lernende Gesellschaft – 13 Thesen liberaler Bildungspolitik” beraten und beschließen.

    “Bildung kontrovers” ist ein neues Onlineformat der Bundespartei, das liberalen Bildungspolitikern und Bildungspraktikern sowie Mitgliedern und Interessierten die Möglichkeit bietet, ihre Sichtweisen über die Thesen des Bildungsantrages auszutauschen und damit die Debatte zu bereichern.

    In der “dritten Runde” von Bildung kontrovers habe ich mit Lasse Becker, dem Bundesvorsitzenden der Jungen Liberalen, über öffentliche und private Investitionen in Bildung sowie die Zukunft des Kooperationsverbotes diskutiert. Beteiligen Sie sich an der Debatte: bewerten und kommentieren Sie unsere Statements!

  • 04Aug
    FDP: Bildung macht's möglich.

    FDP: Bildung macht's möglich.

    BERLIN. Angesichts des Umstandes, dass 60.000 Lehrstellen nicht besetzt werden können, fordert der Berufsbildungsexperte der FDP-Bundestagsfraktion Heiner KAMP:

    Der Mangel an Fachkräften stellt für unser Gemeinwesen ein genauso großes Problem dar, wie früher die Unterversorgung mit Ausbildungsplätzen. Derzeit greifen noch unterstützende Maßnahmen, wie z. B. die erfolgreichen Bildungsketten und ebnen den Weg in eine Ausbildung. Langfristig führt jedoch kein Weg daran vorbei, die in die Berufsausbildung mündenden Schularten des Sekundarschulzweigs so zu stärken, dass nur in Ausnahmefällen derlei Stützmaßnahmen erforderlich sind. Was sich derzeit als Glücksfall für junge Menschen mit nicht so guten Abschlusszeugnissen herausstellt, wird sonst langfristig zu einer Bedrohung für unsere auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesenen Unternehmen.

    Die Länder müssen ihrer Pflicht nachkommen, den Sekundarschulzweig zu stärken. Der Bund kann sie daran erinnern - und gegebenenfalls dabei unterstützen. Gemeinsam mit den Ländern sollten wir deshalb darüber nachdenken, wie Bund und Länder gemeinsam eine erfolgreichere Bildungspolitik gestalten können.

    Die Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Dateiformat herunterladen.

    Zur Meldung auf der Internetseite der FDP-Bundestagsfraktion gelangen Sie hier.

  • 01Aug
    Heiner Kamp

    Heiner Kamp

    BERLIN. Zu den Meldungen, dass dieses Jahr weniger Jugendliche als früher ohne Ausbildungsplatz bleiben werden, erklärt der Berichterstatter für berufliche Qualifizierung und Obmann der FDP-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Heiner KAMP:

    Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind so gut wie lange nicht. Wer sie ergreift, hat beste Aussichten auf seinen Traumjob. Unternehmen suchen händeringend nach Bewerbern. Für lernschwache Jugendliche ist der angespannte Bewerbermarkt die Gelegenheit, die eigene Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Auch Abiturienten sollten erwägen, vor einem möglichen Studium noch eine Lehre zu absolvieren. Das duale Ausbildungssystem in Deutschland ist hervorragend und international anerkannt. Eine duale Ausbildung ist immer eine gute Basis für eine sich anschließende akademische Karriere. Die Unternehmen sind gefragt, Angebote mit einer entsprechenden Perspektive zu bieten.

    Schwarz-Gelb hat die Weichen richtig gestellt: Mit den Bildungsketten unterstützen wir leistungsschwächere Jugendliche gezielt auf dem Weg in die Ausbildung. Hier muss auch in Zukunft ein Schwerpunkt unserer Anstrengungen liegen. Zugleich dürfen wir eine frühzeitige Berufsorientierung nicht vernachlässigen. Die Unternehmen müssen in Anbetracht der veränderten Situation am Ausbildungsmarkt ihre Personalplanung langfristiger ausrichten.

    Die Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Dateiformat herunterladen.

  • 29Jul
    FDP-Bundestagsfraktion

    FDP-Bundestagsfraktion

    Im Handwerk und in der Industrie fehlt es an Auszubildenden: 60.000 Lehrstellen sind noch frei. Zudem ist auch die Zahl der Fachkräfte knapp. Der Bewerbermangel werde immer akuter, warnte der FDP-Bildungspolitiker Heiner Kamp in der „Welt“. Es müsse aufgepasst werden, dass der Fachkräftemangel nicht den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands gefährde.

    Nicht nur der Zentralverband des Deutschen Handwerks blickt mit Sorge auf aktuelle Zahlen: Zehntausende Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt - vor allem im Osten des Landes. „Es wird immer schwieriger, die Lehrstellen zu besetzen”, sagte Handwerkspräsident Otto Kentzler. Zudem seien Bewerber nach dem Schul- und Ausbildungsabschluss oft auch nicht qualifiziert genug, um eingestellt zu werden.

    „Wir müssen aufpassen, dass fehlende Fachkräfte nicht zur Aufschwungsbremse in Deutschland werden”, sagte Heiner Kamp. Eine logische Antwort auf Talentverknappung sei die erfolgreiche Einstiegsqualifizierung, so der Liberale weiter. Die berufliche Einstiegsqualifizierung ist ein im Rahmen des Ausbildungspaktes entwickeltes Angebot für junge Menschen, deren Vermittlungsperspektive aus individuellen Gründen eingeschränkt ist. Durch ein betriebliches Langzeitpraktikum wird ihnen ermöglicht, ein Unternehmen kennen zu lernen und sich auf eine spätere Ausbildung vorzubereiten.

    Lehrlingsmangel als Chance nutzen

    Kamp sieht den Bewerbermangel gleichzeitig als Chance für „oft nur vermeintlich Leistungsschwache”. Schon als der Deutsche Industrie- und Handelskammertag im Juni 40.000 freie Ausbildungsplätze meldete, erklärte er: „In dem breiten Ausbildungsangebot liegt auch die Chance, beinahe allen jungen Menschen eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Diese Chance müssen Jugendliche wie Unternehmen ergreifen.”

  • 06Jul
    Bericht aus Berlin - Bericht aus dem Wahlkreis

    Bericht aus Berlin - Bericht aus dem Wahlkreis

    Die Beschlüsse zur Energiepolitik, die Befristung der Anti-Terror-Gesetze, die Einigung auf Steuererleichterungen, die Präimplantationsdiagnostik und die Anerkennung ausländischer Bildungsleistungen: auf diese fünf Themen gehe ich in der neuesten Ausgabe meines Newsletters ein.

    Der Newsletter als PDF-Dokument zum Herunterladen:
    Bericht aus Berlin - Bericht aus dem Wahlkreis

    Wenn Sie meinen Rundbrief regelmäßig beziehen möchten, wenden Sie sich bitte mit einer kurzen E-Mail an das Wahlkreisbüro unter Heiner.Kamp@wk.bundestag.de. Dort nimmt man Sie für zukünftige Ausgaben des Newsletters gerne in den Verteiler auf.

  • 01Jul

    Der Deutsche Bundestag hat heute den von der Bundesregierung eingebrachten “Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen” (Bundestags-Drucksache 17/6260) in erster Lesung beraten.

    Mit dem sogenannten Anerkennungsgesetz wollen wir den ungehobenen Schatz der in Deutschland schlummernden Potenziale an bisher noch nicht anerkannten Qualifikationen aus dem Ausland heben. Schätzungsweise 300.000 Menschen in Deutschland haben im Ausland Abschlüsse und Qualifikationen erworben. Diese können sie oft nur mit großen Schwierigkeiten anerkennen lassen, obwohl viele dieser Qualifikationen auf dem deutschen Arbeitsmarkt sehr gefragt sind. Bisher sind die Regelungen zur Anerkennung uneinheitlich und damit unzureichend. Dies wollen wir mit dem neuen Gesetz ändern.

    Mit dem Anerkennungsgesetz leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Integration. Zugleich legen mit  mit diesem neuen Gesetz den Grundstein für eine echte Willkommenskultur in unserem Land. Außerdem verbessern wir die Voraussetzungen für qualifizierte Zuwanderung, auf die wir in Zeiten des demographischen Wandels und des sich vermehrt abzeichnenden Fachkräftemangels nicht verzichten können.

    Die wichtigsten Fakten zum Anerkennungsgesetz haben wir in einem Liberalen Argument für Sie zusammengestellt.

    Meinen Redebeitrag können Sie hier schriftlich im PDF-Dateiformat abrufen.

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